Willkommen im Museum im Astorhaus Walldorf



Wir begrüßen Sie auf der Homepage der Walldorfer Heimatfreunde.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Arbeit des Vereins vorstellen sowie Sie über das Museum und die im Astorhaus in unregelmäßigem Wechsel stattfindenten Ausstellungen informieren


Aktuelle Informationen:




Einladung zum Jahresausflug am 09.09.2017


Auch in diesem Jahr haben wir wieder ein tolles Programm für unseren Jahresausflug für Sie zusammengestellt. Wir laden Sie hiermit recht herzlich ein, an diesem Ausflug teilzunehmen. Da die Anzahl der Plätze auf 40 Personen begrenzt ist, bitten wir Sie um telefonische Voranmeldung wenn Sie uns an diesem interessanten Tag begleiten möchten.


Wir freuen uns auf Sie und haben folgendes Programm für Sie gebucht:


Jahresausflug am Samstag, den 9. September 2017


Abfahrt um 8:30 Uhr vor dem Astorhaus.


Wir werden in einer knapp einstündigen Fahrt die wunderschöne Klosterruine in Frauenalb erreichen. Siegfried Tuengerthal hat hierzu interessante, geschichtliche Eindrücke für Sie parat. Es ist geplant, dort direkt einen kleinen Sektumtrunk als Starter für unseren hoffentlich erlebnisreichen Tag abzuhalten.


Im Anschluss werden wir eine kurze Busfahrt durch das romantische Albtal unternehmen und kurz darauf Bad Herrenalb erreichen. Hier haben wir für Sie eine exklusive Führung durch die wunderschöne Klosteranlage Bad Herrenalb gebucht.


Danach werden wir standesgemäß ein grundsolides Mittagsessen im Restaurant "Klosterscheuer" einnehmen und gemütlich zusammen sitzen. Nach dem Mittagessen werden wir die Weiterfahrt zum "Schloss Favorite" nahe Rastatt antreten.


Hier erwartet uns eine Führung durch den englisch-barocken Schlossgarten, wer will kann aber auch gemütlich einen Kaffee geniessen. Das Highlight wird eine Führung durch das "Jagdschloss Favorite" der Markgräfin Sophie Maria sein. Sie werden begeistert von diesem Juwel eines Jagdschlosses sein.


Nach so vielen Informationen ist es Zeit, den Tag gemütlich bei einem zünftigen Vesper ausklingen zu lassen. Dazu werden wir nach St. Michael bei Obergrombach aufbrechen, wo wir mit einen schönen Riesling aus den naheliegenden Weingärten, einem leckeren Abendessen bei guten Gesprächen den Tag ausklingen lassen.


Die Rückkehr in Walldorf ist für ca. 20 Uhr geplant.


Wir bitten um telefonische Anmeldung bei unseren Vorstandsmitgliedern

Thomas Ostermann ( Telefon 9598 ) oder
Dr.Siegfried Tuengerthal ( Telefon 61734 ).



Der Unkostenbeitrag incl. der genannten Führungen wird bei 25 Euro pro Person liegen.




Terminvorschau für das Jahr 2017


Auch in diesem Jahr haben wir viel vor. Für Ihre Terminplanung möchten wir Ihnen schon heute einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen geben. Bitte merken Sie sich die Termine schon heute vor, wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, wenn Sie dabei sein können.


05.05. - Gerneralversammlung mit Neuwahlen - für alle Mitglieder unserer Vereinigung - Ort: Gasthaus "Pfälzer Hof" Beginn: 20:00 Uhr.


25.06. - Tag der offenen Gärten - Kaffee, Kuchen und kühle Getränke im sommerlichen Ambiente des Astorparks vor dem Astorhaus. Feiern Sie mit uns von 14 - 17 Uhr oder etwas länger.


16.08. - Ferienspass 2017 für unsere jungen Gäste - Lustige Museumsrally mit anschließendem Vesper - Anmeldung über das Ferienprogramm der Stadt Walldorf.


09.09. - Jahresausflug des Heimatvereins - Ziel: Rastatt Schloß mit Führung, Bad Herrenalb Landesgartenschau - Verbringen Sie mit uns einen schönen und interessanten Ausflugstag. Wir laden Sie herzlich ein. Geplante Abfahrt: 9 Uhr, Rückkehr spätestens 21 Uhr - genaues folgt - .


15.10. - Kerwesonntag im Astorhaus Museumskaffee mit Musik 14 - 18 Uhr.


16.10. - Kerwemontag mit Kerweausklang im Astorhaus. Livemusik mit den Walldorfer Straßenmusikanten ab 14 Uhr Museumskaffee, ab 17 Uhr Vesper, Tanz und gute Laune. Verpassen Sie dieses Highlight der Walldorfer Kerwe nicht.


15.11. - Der Kurpfälzer Dialekt große, bunte Veranstaltung rund um unseren Dialekt. Ort: Katholischer Pfarrsaal, Walldorf - Weitere Informationen folgen. Wir planen ein tolles Programm. Wir konnten den Dialektforscher Prof. Dr. Hubert Klausmann für diese Veranstaltung gewinnen. Lassen Sie sich überraschen.


Das Museum ist am Sonntag, den 02.04. von 15 - 18 Uhr für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.




Magie des Lichts


Einladung zur Ausstellungseröffnung am 30.10.2016 „Die Magie des Lichts“


Zum Abschluss unseres Jubiläumsjahres haben wir ein besonderes "Schmakerl" für Sie bereit. Wir lassen das Jubiläum mit einer großen, hochkarätigen Sonderausstellung ausklingen.


Unter dem Titel "Die Magie des Lichts" zeigen wir Ihnen einzigartige Druckgraphiken aus dem goldenen Zeitalter der Malerei der Niederlande. Es werden Ihnen fast 130 Holzschnitte, Kupferstiche und Radierungen in einer wunderschön aufbereiteten Ausstellung gezeigt. Diese Konzentration von Druckgraphiken aus dem 17. Jahrhundert ist derzeit wohl einzigartig in ganz Deutschland. Wir sind sehr stolz, Ihnen viele einzigartige Stücke des "Lichtmagiers" Rembrandt van Rijn und seines Schülers Jan van Vlieth präsentieren zu können. Lassen Sie sich von dieser Ausstellung begeistern.

In diesem Kontext werden wir Ihnen auch einen Vortrag zur Bildauswahl und zum Konzept dieser Ausstellung am 06.11.2016 um 17 Uhr anbieten. Dr. Siegfried Tuengerthal wird Sie fachkundig und interessant in die Materie einführen.



Bild: Der Alchimist (um 1652), Rembrandt van Rijn


Termine:

Sonntag, 30.10.2016 um 11:30 Uhr: Ausstellungseröffnung im "Museum im Astorhaus"

Feiern Sie mit uns diesen besonderen Tag und lassen Sie sich in diese einmalige Ausstellung entführen. Wir freuen und auf Ihren Besuch.
Die Ausstellung wird danach wöchentllich, an jedem Sonntag von 15 - 18 Uhr für Sie geöffnet sein, die Finissage ist am 29.01.2017 geplant.


Sonntag, 6.11.2016 um 17 Uhr: Vortrag im Museum im Astorhaus, Dr. Siegfried Tuengerlhal


Samstag, 19.11.2016 um 19 Uhr: Begleitendes Kammerkonzert im Rathaus:
Als sinnvolle Ergänzung zu dieser Ausstellung werden wir Ihnen am Samstag, 19.11.2016 um 19 Uhr ein klassisches Kammerkonzert in Foyer Walldorfer des Rathauses präsentieren. Wir konnten für dieses Konzert das bekannte "Barockensemble Operino" unter der Leitung von Dr. Timo Jouko Herrmann gewinnen. Kunst auf höchstem Niveau. Sichern Sie sich Ihre Konzertkarten schon heute. Kartenvorverkauf im Rathaus oder unter Tel. 06227-61734 (Dr. Tuengerthal).


Sonntag, 22.01.2017 um 16 Uhr: ergänzende Vorträge zur Ausstellung, im Astorhaus:
Vortrag 1: "Die physikalischen Grundlagen der Magie des Lichts" - Hierzu konnten wir den fachkundigen Speziallisten, Lehrer und Physiker, Herrn Paul Spring als Referent gewinnen.
Vortrag 2: "Die Magie des Lichts in den Nachtbildern" - Dr. Siegfried Tuengerthal referiert anhand der in der Ausstellung gezeigten Nachtbilder über die Besonderheiten, Techniken und Feinheiten der Exponate.


Die Finissage dieser besonderen Ausstellung findet am 29.01.2017 statt.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Sie werden begeistert sein.


Ausstellungseröffnung in Bildern
(Bitte auf das Bild klicken)


Ausstellungseröffnung Magie des Lichts



Lassen Sie sich überraschen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden herzlich ein, bei einem Glas Wein diese neue Ausstellung zu erleben. Die Ausstellung wird in den kommenden Wochen laufend ihr Gesicht verändern und immer am ersten Sonntag im Monat zu unseren üblichen Öffnungszeiten von 15:00 - 18:00 Uhr zu sehen sein.




Römische Zahlzeichen und verborgene Jahreszahlen

Von Klaus Ronellenfitsch


In der Schule lernt jeder Fünftklässler die Bedeutung der römischen Zahlzeichen M, D, C, L, X, V und I. Auch in Walldorf findet man Inschriften mit römischen Jahreszahlen. Die älteste davon ist MCCCCXX. Sie steht auf einem Grabstein vom 7. Mai 1420, der wahrscheinlich zuerst in der Laurentiuskapelle stand, dann in die katholische Kirche kam und 1961 bei der Kirchenerweiterung wiederentdeckt wurde. Lange Jahre in einem Privatgarten aufgestellt, wurde er vor wenigen Jahren ins Museum im Astorhaus gebracht. Nach Dr. Ludwig H. Hildebrandt ist es vermutlich der Grabstein Eberhards v. Venningen.


Die Jahreszahl MDI (= 1501) befand sich nach Pfarrer Johann Adam Stumpf auf der größten und ältesten Kirchenglocke. Leider wurde diese Glocke 1903 eingeschmolzen, als die katholische Kirchengemeinde ein neues Geläut bekam.


Sind diese Jahreszahlen sofort zu erkennen und zu entziffern, so kann man auch verborgene, für Unwissende „geheime“ Jahreszahlen finden wie z.B. auf dem Wegkreuz, das früher an der alten Reilinger Straße stand und später an den Bogen der Zufahrt zum Friedhof verlegt wurde. Der Walldorfer Heimatforscher Konrad Litterer schreibt über das Steinkreuz: „Eine Jahreszahl ist nirgends angebracht.“ Dabei ist ihm entgangen, dass die Inschrift sehr wohl eine verborgene Jahreszahl enthält. Der erste, lateinische Teil lautet (hier mit großen römischen Zahlzeichen):


qVeM LapIs IntenDIt
pronVs Venerare VIator
aVgVsta VIVes faVstVs
In arCe poLI


Dies ist ein vor allem in der Barockzeit beliebtes „Chronogramm“, d.h. die Verschlüsselung einer Jahreszahl innerhalb eines meist lateinischen Textes. Dabei bestand die Kunst darin, einen Text zu finden, der exakt die nötigen römischen Zahlzeichen enthielt, und der auch noch sprachlich qualitätsvoll war. Zählt man die Werte der römischen Zahlzeichen beim Walldorfer Wegkreuz zusammen, so kommt man auf die Jahreszahl 1757.









Erklärung:

V + M + L + I + I + D + I + V + V + V + I + V + V + V + I + V + V + V + I + C + L + I =
5 + 1000 + 50 + 1 + 1 + 500 + 1 + 5 + 5 + 5 + 1 + 5 + 5 + 5 + 1 + 5 + 5 + 5 + 1 + 100 + 50 + 1 = 1757.


In Walldorf sind aber noch weitere Chronogramme zu finden, nämlich in der katholischen Kirche. Folgende Inschrift im Kircheneingang enthält zweimal, im lateinischen wie im deutschen Text, die Jahreszahl 1743 (W=VV=10):


pIa fVnDatIo LVMInIs pro sabbatIs
et festIs b: VIrgInIs aVXILIatrICIs

eWIg WährenDes LIeCht
zVr VerehrVng MarIae hVLff


Das Chronogramm stammt von Pfarrer Johann Adam Stumpf, wie auch das folgende vom gleichen Jahr:


LVMen IneXstIngVIbILe
pro eVCharIstIa pIe fVnDaVIt


Alle diese Inschriften entstanden nach der 1738 in Walldorf erfolgten Gründung der Mariä-Hilfsbruderschaft, die bereits 1737 von Papst Clemens XII. genehmigt worden war.




Zwei junge Männer starben, als 1831 die Dornmühle brannte

Von Klaus Ronellenfitsch


Nicht weit vom Bahnhof Wiesloch-Walldorf, auf der Wieslocher Seite der Bahngeleise, liegt die frühere Dornmühle. Noch heute liest man über der Eingangstür des Gebäudes:


Dornmühl bin ich genant,
im Jahr 1831 bin ich abgebrand.
Vorsichtig in Gott vertraut,
von M. Hesselbacher erbaut.


Bisher findet sich über dieses Unglück noch keine Beschreibung in der ortsgeschichtlichen Literatur. Dabei kamen zwei junge Männer ums Leben.

Bild: Michael Hesselbacher, der die Mühle nach dem Brand 1831 neu aufbaute.


Der damalige Dornmüller Michael Hesselbacher (1805-1868) führte seit 1845 ein Notitzbuch über die Einbringung meiner Aecker und dem Ertrag derselben. In diesem Buch vermerkt er nachträglich: 1831 den 8ten Februar abends 7 Uhr ist in der Reibmühle in der Dornmühle Feuer ausgebrochen, hat die ganze Mühle samt Wohnhaus in Asche gelegt, und zwey Menschen Marthin Jansohn von Walldorf und Steidel aus Wiesloch das Leben gekostet, ist im Laufe negsten Sommer wieder aufgebaudt worden.


Im katholischenTotenbuch von Walldorf schreibt der Pfarrer: Im Jahr Ein tausend achthundert und ein u. dreisig den achten Februar Nachts zehn Uhr ist durch den Brand, welcher auf der Dornmühle ausbrach, durch Einsturz des obern Stocks verunglückt, Martin Janson. Er war erst 28 Jahre alt.


Merkwürdig, dass im evangelischen Totenbuch Wiesloch nur steht, dass an besagtem Datum nachts zwischen neun und zehn Uhr der junge Georg Heinrich Steidel starb. Kein Wort von dem Dornmühlenbrand! Zudem wurde Georg Heinrich Steidel genau an dem Tag 25 Jahre alt! Ob die beiden jungen Männer den Geburtstag feierten?


Merkwürdig auch, dass der Brand nach Michael Hesselbacher um 7 Uhr abends ausbrach, Martin Janson aber erst um 10 Uhr und Georg Heinrich Steidel zwischen 9 und 10 Uhr starben. Was geschah zwischen 7 Uhr und 10 Uhr?


Die Dornmühle, 1476 erstmals als die mühl bey Wiesenloch gelegen unter ihrem Namen genannt, war spätestens seit 1533 bis 1852 Bannmühle für Walldorf, d.h. die Walldorfer Bürger waren vertraglich verpflichtet, ihr Getreide nur in der Dornmühle mahlen zu lassen. Da Walldorf an keinem Flusslauf liegt, war dies auch die einzige Gemeindemühle. Von 1746 bis 1852 im Besitz der Freiherrn v. Bettendorf, werden in den Urkunden und Kirchenbüchern viele verschiedene Dornmüller als Pächter genannt.


Am längsten waren jedoch die Familien Taubmann und Hesselbacher auf der Dornmühle. Peter Taubmann pachtete die Mühle 1746 und war bis zu seinem Tod 1775 Dornmüller. 1781 heiratete seine Tochter den Müller Johann Michael Hesselbacher (I), dessen Mühlengeschäfte nach seinem Tod 1804 sein Sohn Johann Michael Hesselbacher (II) übernahm. Dessen Sohn Johann Michael Hesselbacher (III) war von 1826 bis zu seinem Tod 1868 Dornmüller. Von ihm wurde die Mühle 1831 nach dem Brand neu aufgebaut. Auch seine Söhne Karl und Georg Philipp waren anfangs noch Dornmüller, bevor um 1870 die Brüder Konrad Ludwig und Konrad Albert Käser die Mühle übernahmen. 1960 wurde der Mühlenbetrieb wegen Unrentabilität eingestellt.


Ausschnitt aus Wieslocher Woche Nr. 11/2016:


WiWo_Dornmuehle


Besuch von den Heimatfreunden aus Rambach (Wiesbaden) am Spargelmarktsonntag


Lieber Herr Engwicht,

Anbei sende ich Ihnen meinen Artikel, der im Erbenheimer Anzeiger, der Lokalzeitung für die östlichen Vororte, heute erschienen ist.

Wir alle möchten uns noch einmal ganz herzlich für den liebevollen Empfang bedanken. Alle Teilnehmer sprachen begeistert vom Museum, das weit mehr zu bieten hat, als die üblichen Heimatmuseen. Ihr könnt wirklich stolz darauf sein.

Es wäre schön, wenn unsere Vereine weiterhin Kontakt zu einander hielten. In diesem Sinne : kommt nach Wiesbaden oder Idstein wann immer Ihr möchtet ! Wir freuen uns Euch zu sehen.


Liebe Grüße
Gabriele Glessmann
Heimatkreis Rambach e.V.




Tolle Stimmung und eine kleine Sensation am 1. Mai 2016


Trotz unserer kurzfristigen Ankündigung konnten wir am Sonntag, den 1. Mai viele Besucher im "Museum im Astorhaus" begrüßen. Wir hatten an diesem Tag im Außenbereich des Astorparks, vor dem Haupteingang unseres Museums, einige Tische aufgestellt und unseren Gästen kühle Getränke und frisch gebackene Brezeln sowie Kuchen angeboten. Obwohl die Wettervorhersagen nicht gerade positiv waren gab es am diesem Tag gar nichts zu meckern. Bei schönstem Sonnenschein konnten unsere Gäste einen tollen Frühlingstag im wunderschönen Ambiente des Astorparks genießen. Es entwickelte sich im Laufe des Nachmittags eine große, gesellige Runde. Bei guten Gesprächen und einem kühlen Bier oder einem prickelnden Cremant`d Alsace ließen sich unsere Besucher von dieser Stimmung verzaubern.


An diesem Tag erhielten wir ein ganz besonderes Exponat einer, jetzt in Rauenberg lebenden Walldorferin überreicht. Es handelt sich um eine mehrfarbige Lithographie, eine Urkunde zur Entlassung aus der Volksschule in Walldorf im Jahre 1913. Damals wurde Ihre Mutter in Walldorf aus der Schule entlassen und bekam diese Urkunde. Das Besondere ist, dass wir erst vor ca. drei Wochen in einer Auktion einen originalen Lithographiestein (Druckplatte) erworben hatten. Der uns jetzt übergebene Druck passt haargenau zu dem von uns erworbenen Stein. Eine kleine Sensation, mehr als ein Zufall, wir sind sehr stolz auf diese neuen Exponate.



Aufgrund der großen, positiven Zustimmung zu unserem Museumskaffee im Freien planen wir, eine solche "Gartenparty" im Laufe des Sommers zu wiederholen. Wir bedanken uns bei unseren Besuchern.




50 Jahre "Vereinigung Walldorfer Heimatfreunde e.V. 1965"


In diesem Jahr feiert die "Vereinigung Walldorfer Heimatfreunde e.V. 1965" ihr 50-jähriges Bestehen. Der Heimatverein wurde ursprünglich aus einer kleinen Gruppe von Walldorfer Künstlern und heimatkundlich interessierten Bürgern am 08.12.1965 gegründet. Heute zählen die Heimatfreunde einen Mitgliederstamm von über 200 Personen. Über die vielen Jahre aktiver Vereinsarbeit wurde das heute weit über die Grenzen Walldorfs hinaus bekannte "Museum im Astorhaus" aufgebaut. Hier findet man verteilt über drei Etagen eine große heimatkundliche Sammlung und Ausstellung zur Heimatgeschichte, dem bäuerlichen Leben, Berufsständen und des Handwerks. Zahlreiche Sonderausstellungen zu speziellen Themengebieten, Vorträge und Veranstaltungen der Heimatfreunde, wie das Museumscafè oder der Kerwe-Kehraus, ergänzen das Angebot an die Bevölkerung.



Foto: "Pressebild Pfeifer".



Bericht: Rhein-Neckar-Zeitung vom 15.12.2015


Das Jubiläumsbuch kann im Astorhaus oder bei Klaus Engwicht für eine Schutzgebühr von EUR 3,00 erworben werden.





Museum im Astorhaus Walldorf


Astorhaus Walldorf

Das Museum der Vereinigung Walldorfer Heimatfreunde e.V. ist seit 1970 im historischen Astorhaus in Walldorf untergebracht. Die Astor-Stiftung, wie auch jetzt die Stadt Walldorf, überließ großzügigerweise dem Verein die Räumlichkeiten, um die heimatkundliche Sammlung zu präsentieren. Die reichhaltigen Exponate, Zeugnisse der Vergangenheit, wurden seit Gründung des Vereins im Jahr 1965 zusammengetragen und bieten Einblicke in die Dorf- und Stadtgeschichte. In der Aufgabenstellung des Museums steht Walldorf im Interessenmittelpunkt, doch greift diese bewusst über die Stadt hinaus. Die jährlichen Sonderausstellungen tragen zur Attraktivität des Museums bei und bereichern die lokale Kulturszene.


Heimatferunde Walldorf